TGF - The Great Feeling ©

Das ist eine Episode aus meinem Leben.
Hier ist zu lesen wie diese fantastischen Lieder entstanden sind.



und gleichzeitig kannst Du diese Lieder mit diesem ⇑ Player hören

Musik!

Die Einen hören Musik und die Anderen machen sie. Ich bin kein Musikmacher, schon gar kein professioneller. Doch auch ich habe mich einmal angestrengt und eine Reihe selbsterstellter Lieder zu einer CD zusammengestellt. Die ich nach wie vor gerne höre. Wie es dazu kam, dass erfährst Du wenn Du weiter liest.


Wie alles anfing?

Es war im Jahre 1999. Ich war gerade in einem Kaufhaus einer österreichischen Handelskette, um mir ein paar CD-Rohlinge zur Datensicherung zu besorgen. Ich war guter Laune und wollte mir auch eventuell eine kleine Freude machen. Ich schaute also noch bei den Spielen und Programmen vorbei. Nach einigem wahllosen Herumstöbern sahen meine Augen eine rote Schachtel. Also hin greifen und ansehen was das genau ist. Wie sich herausstellte war es ein Programm mit dem man am Computer Musik erstellen konnte, dies versprach zumindest der Text der sich auf der Rückseite befand. Das Preisschild gab mir Auskunft darüber, dass man dieses Produkt um 499,90 ATS, das wären heute 35 €, erwerben konnte. Ich war gerade in guter Stimmung und sagte mir: 'Das leistest Du Dir jetzt!' Was ich schlussendlich auch tat. Zu Hause angekommen, habe ich mir erst einen Kaffee gemacht und dann in aller Ruhe die CD ausgepackt und als Allererstes die beigepackte Anleitung gelesen. Nachdem ich gedacht habe alles verstanden zu haben, wurde der Blechtrottel, das ist meine Bezeichnung für den PC, wenn ich zu ihm nicht Kiste sage, angeworfen. Dann ging es ab wie üblich. Warten bis die damals langsame Kiste endlich hochgefahren ist und ich das vor kurzem Erworbene installieren konnte. Nach der Installation habe ich mir dann ausführlich die Demo angesehen, ich habe, um ja alles 100%ig zu kapieren, diese sogar zwei Mal wiederholt! Jetzt machte ich ein paar Tests und versuchte dann ein längeres Musikstück zu erstellen. Was mir auch leidlich gelang. Ich beschäftigte mich mit dem Programm über eine Woche. Mit den Ergebnissen war ich letztendlich im äußersten Maße unzufrieden. Das, was da aus dem Lautsprecher kam, das war alles Andere nur keine Musik. Ein schauderhaftes Mischmasch von allem. Der klanglichen Zusammenstellung fehlte etwas Entscheidendes. Es fehlte der Inhalt, quasi ein Thema. Nur das wusste ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht! Ich legte das Ganze auf Eis und ärgerte mich über das verausgabte Geld. Es vergingen zwei Wochen und meine Freundin kam wieder einmal vorbei. Da sie des Öfteren bei Karaoke-Wettbewerben mitmachte und auch sonst musikalisch bewandert war, dauerte es nicht lange bis wir auf das Thema meiner missratenen Kompositionen zu sprechen kamen. Nachdem ich ihr dann vorgespielte hatte was bei meinen Versuchen herausgekommen war, gab sie mir einen Tipp. Dieser Tipp war Gold wert und war genau das was mir gefehlt hatta! Sie sagt: 'Mach doch zuerst eine Einleitung, dann einen Hauptteil und am Schluss lass das Ganze ausklingen. In etwa so, als ob es sich um eine Geschichte oder ein Roman handeln würde.' Ich habe mich an diesen Rat gehalten und dann ein Musikstück nach dem anderen, zu einem, und das finde ich wirklich, geilen Klangerlebnis werden lassen können. Die Musikrichtung tendiert in Richtung Dance und ist ohne jedes zusätzliche Blablah, da ich absichtlich auf jede Vokalität verzichtet habe. Ich denke dass diese Entscheidung eine gute war.

Was kam dann?

Ich hatte das Liedermachen aufgrund anderer Interessen aufgegeben. Meine CD hörte ich mir nach wie vor noch immer an. Drei Jahre vergingen. Ich hatte mich mit einem Freund zu einer Spritztour verabredet um ein wenig im Wienerwald herum zu kurven. Es war wirklich ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien und ich konnte das Verdeck des Kabrios offen lassen. Irgendwann habe ich dann meine CD eingelegt und mit dem Lautstärkeregler noch etwas Stoff dazu gegeben. Mein Freund war wie elektrisiert von dem Sound. Nicht, dass ihm die Haare zu Berge gestanden sind. Nein, er war total begeistert und zwar vom Rhythmus, von jedem einzelnen Lied, der Zusammenstellung, einfach von allem. Dass ich das selber gemacht hatte, das wollte er mir anfangs gar nicht glauben. Nach diesem Tag habe ich mir wieder Gedanken über meine Musikprodukte gemacht. Ich habe mich aufgrund der Wirkung, die meine Lieder ausgelöst hatten, angefangen zu fragen, wie man die Lieder am besten beschreiben kann? Das was ich dabei aufgrund meiner Gefühle empfand, habe ich dann in Worte gefasst. Dieses ist weiter unten nachzulesen.

Weil ich mich beim Hören dieser geilen Musik immer wahnsinnig wohl fühle, habe ich der CD den Titel

The Great Feeling (TGF)

gegeben



Und das schöne Ende der Geschicht ist, dass nach 11 Jahren, mein damals 6 Jähriger Sohn zu mir gesagt hat:

'Papa diese Musik ist cool, ich will alles hören!'



Bedeutung der einzelnen Lieder


Walk your life - Teil eins, zwei und drei - drücken die Entwicklung des Menschen aus - von den ersten Schritten im Leben bis hin zum Erwachsen werden.

Flying high: Ist der Ausdruck von Glücksgefühl und erfolgreichen Höhenflügen, welche sich im Leben ereignen.

Continue: Beschreibt musikalisch das Vorwärtsstreben des Menschen, der durch das Leben geht, nach rechts und nach links blickt, aber dennoch sein Ziel anstrebt.

Fiberglass: Lässt hören wie empfindsam der Mensch mit allen seinen Sinnen sein kann, wenn ihn etwas berührt. Seine Nerven reagieren dann wie Fiberglasfasern, bei denen die leiseste Berührung gleich alles vibrieren lässt.

Happy around: Du drehst Dich im Kreis und rund um Dich ist alles glücklich. Du weißt zwar nicht warum, aber das macht nichts, denn es ist auf jeden Fall geil.

Up and down: Im Leben geht es wieder einmal rauf und runter. Du schreitest in Deiner Entwicklung voran, Du hast Deine Erfolge und fängst dann doch wieder von vorne an.

Jump feeling: Drückt das herrliche Gefühl aus, wenn Du fröhlich herum springst und Dich dabei des Lebens erfreust.

Power feeling: Du bist Dir Deiner selbst total bewusst und alles läuft genau so, wie Du es Dir immer schon vorgestellt hast!

Irish funny dance: - Irischer Tänze zeigen Lebensfreude die man spüren kann. Und dieses Lied gibt diese erhabene Lebensfreude wieder.

The deathbird: Symbolisiert den Tod des Lebensabends, aber genauso das Ende jeden Tages. Das Ende, der Tod, beinhaltet aber gleichfalls das Schöne des Lebens, denn ohne den Tod kann es das Leben nicht gegeben. Darum ist dieses Ende nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas Neuem.


Und wer es noch nicht getan hat, der klickt jetzt beim obigen Player für eine Wiedergabe der Lieder.


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Update: 24 Apr 2012 08:54:12
























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